Osseodisintegration enossaler Implantate mit biophysikalischen Methoden (ODIN)

  Projektlogo Urheberrecht: ODIN

Implantate können im menschlichen Knochen irreversibel festwachsen (Osseointegration). Zur Entfernung müssen Implantate herausgefräst werden, was erhebliche Knochendefekte versursacht. Ziel dieses gemeinschaftlichen Forschungsvorhabens ist eine gewebeschonende, atraumatische, intentionelle Osseodisintegration. Hierzu wird eine kontrollierter, thermischer Impuls möglichst homogen am Implantat-Knochen-Interface appliziert um die Osseointegration zu lösen. Die Prozessführung erfolgt datenbankgestützt für verschiedene Implantattypen. Als Wärmequelle sollen unterschiedliche Methoden getestet werden um eine optimale Prozessführung zu gewährleisten.

 

Projektdetails

Mitarbeiter

  • Dr.-Ing. Faruk Al-Sibai,
  • Dr.-Ing. Johannes Jörg
  • Dipl.-Ing. Yona Frekers

Projektlaufzeit

09/2018 - 02/2021

Gefördert durch

Das IGF-Vorhaben 20302 N der Forschungsvereinigung Feinmechanik, Optik und Medizintechnik e. V. (F.O.M.) wurde im Rahmen des von der AiF durchgeführten Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Forschungspartner

PD Dr. med. Dr. med. dent Ali Modabber, Dr. med. dent. Kristian Kniha, Klinik und Poliklinik für Mund,- Kiefer, und Gesichtschirurgie, Universitätsklinikum der RWTH Aachen