Thermisch aktivierbares Wandsystem mit selbstlernender Regelung zum Einspeichern von Wärme und Kälte in Holzhäusern

 

Obwohl die heute am Markt verfügbaren Fertighäuser aus Holz kaum mehr Probleme mit sommerlicher Überhitzung und Schallschutz haben, halten sich weiterhin die Vorurteile bezüglich dieser Problematiken. Fakt ist, dass es wenig belastbare wissenschaftliche Untersuchungen zu der Frage gibt, wie viel Masse ein Haus – in den Außen- und Innenwänden - aufweisen muss, um für viele unterschiedliche Nutzungsbedingungen und Klimazonen (z.B. Seeklima, kontinentales Klima oder mediterranes Klima) sowohl ein energetisch optimales als auch behagliches Wohnklima zu gewährleisten. Sowohl zu leichte, als auch zu schwere Wände können leicht das sensible Gleichgewicht zwischen dem dynamischen Außenklima und den engen Grenzen der Behaglichkeitszone im Innenraum stören. Auch ist die Möglichkeit zur flexiblen Speicherung thermischer Energie im inneren von Fertighäusern in Holzbauweise, im Gegensatz zu Massivhäusern, aufgrund der geringen Massen im Inneren nur begrenzt vorhanden. Dies gilt vor allem für den Fall, dass die Häuser in Klimazonen mit einem erhöhten Kühlbedarf errichtet werden sollen. Diese Forschungsvorhaben soll diese Einflussfaktoren identifizieren und neue Werkzeuge für die optimierte Auslegung von Holzhäusern schaffen.

 

Projektdetails

Mitarbeiter

  • Dr.-Ing. Faruk Al-Sibai

Projektlaufzeit

03/2018 - 05/2020

Gefördert durch

Das ZIM-Vorhaben ZF4013105LT8 wurde im Rahmen des von der AiF durchgeführten Programms  „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Forschungspartner

Dammann-Haus GmbH